Summer School - Programm 2014


Standardtanzen auf der Musicalbühne

Mark Turpin (Trainer Leistungssport Standardtanzen C)

Der Workshop wird eine kurze Einführung in das Paartanzen bieten, vor allem in die Standardtänze. Außerdem werden einige Tips gegeben um Paartänzen auf der Bühne professioneller wirken zu lassen.


Musik als theatrales Zeichen

 Mareike Hachemer (Lehrerin für Darstellendes Spiel)

Der Workshop zeigt Möglichkeiten auf, Musik als Gestaltungsmittel für eigene
Szenenentwürfe einzusetzen. Wie können mit rhythmischen Mustern, einfachen
Instrumenten und Stimmeinsatz Klangräume entstehen, die im Theater Athmosphäre schaffen?


Songwriting

Tobias Müller (Songwriter)

Der Workshop vermittelt musiktheoretische Grundlagen, die zum Komponieren
verwendet werden und in Gruppen ausprobiert werden. Eigene Texte werden verfasst, wobei populäre Stilmittel erklärt werden und beim Komponieren zum Einsatz kommen.Die Teilnehmer untersuchen verschiedene Songstrukturelemente und deren Funktion, um den entstehenden Song hinsichtlich der Form abzurunden.


Ensemblesingen

Thomas Wagner (Musiklehrer und Chorleiter)

"Lassen Sie mich durch, ich bin Tenor!"
Der Workshop beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Schwierigkeiten kleiner
Ensembles (Trios, Quartette etc,) im Musical. An ausgewählten oder selbst
mitgebrachten Beispielen soll gezeigt und erfahren werden, was der/die einzelne
Sänger/in zum Gelingen eines solchen Ensembles beitragen kann und muss.


Rollenprofilentwicklung und Parodie

Johannes Lotz und Barbara Werner

Der Workshop bietet eine Einführung ins Karikieren und Parodieren von Personen, ähnlich wie es bei der Sendung Switch zum Einsatz kommt. Dabei sollen an Beispielen die spezifischen Merkmale von Personen herausgearbeitet und humorvoll überzogen werden. Die Tipps zur Profilfindung können die Charakterbildung für Hauptrollen oder x-Rollen in der Musicalarbeit erleichtern, da hier häufig auch ein karikierender Schauspielstil zum Einsatz kommt.


Bewusstsein für das Unbewusste

Steffen Storck (Regisseur von "Frühlings Erwachen", "Pinkelstadt" und "Rent")

Der interaktive Workshop basiert auf dem Viewpoints-Prinzip und ist sowohl für
Viewpoints-Anfänger, als auch für Fortgeschrittene interessant. Ensemble‐Arbeit und Improvisation dienen dabei als Grundlage fürs Schauspiel. Die Idee bei diesem Prinzip ist Theater nicht aktiv zu „machen“, sondern es in die Einzelteile aufzubrechen und Dinge auf der Bühne geschehen zu lassen. Dies fördert Offenheit zum Experimentieren und die Entdeckung aller Möglichkeiten des Körpers. Nichts ist geplant, nichts ist vorhersehbar, die Gruppe bestimmt den Weg.